Die Krankheit fragt nicht: Kann ich kommen? Wenn ein Mensch erkrankt, kann das weitreichende negative Einflüsse auf alle Belange seines Lebens haben. Eine Erkrankung hat mittlerweile den gleichen Einfluss auf die finanzielle Lage eines Menschen, wie beispielsweise eine Scheidung/Trennung oder der Fehlversuch in die Selbständigkeit.
Durch Krankheit in die Schuldenfalle – Wie kann man sich dagegen absichern?
Wann zeigen sich die ersten Anzeichen?
Wer seine finanziellen Verpflichtungen nicht mehr erfüllen kann, ohne seine Grundbedürfnissen zu gefährden, gilt als verschuldet. Die Anzeichen sind der Zahlungsverzug laufender Raten, Kündigung eines Kredites oder der Kontokündigung. Der weitere Verlauf endet in Pfändungen und Offenbarungseid. Studien zeigen, dass es über 3 Millionen überschuldete Haushalte in Deutschland gibt. Es sei zwar ein Rückgang der Insolvenzen zu bemerken, allerdings ist der Ausweg der bereits betroffenen Schuldner, ohne fremde Hilfe kaum möglich. Etwa 70 Prozent der über 35Jährigen haben oft bis zu vier Kredite zu bedienen. Dieser Zustand hält sich auf hohem Niveau, da die Betroffenen mit Hilfe weiterer Aufnahmen von Krediten, ihre finanzielle Misere aufpolstern müssen.
Die Faktoren der Überschuldung teilen sich in beeinflussbar und nicht beinflussbar
Nicht beeinflussbar ist die Krankheit. Wen eine schwerwiegende Erkrankung trifft, beispielsweise Krebs und daraufhin seinen Arbeitsplatz verliert, für den kommen die Sorgen über die Begleichung seiner Schulden meist hinzu. Gelder mit denen bei voller Arbeitsfähigkeit gerechnet wurde, Überstunden oder Feiertagszuschläge, die einfach wegfallen, können ein großes Loch in den Geldbeutel reißen. Wer da auf Kredit lebt und diesen vor allen Dingen abgeschlossen hat, mit der Haltung: Ich darf nicht krank werden, sonst kann ich das nicht mehr bezahlen…. den trifft es ganz hart. Deshalb sollte das Augenmerk auf den Faktoren der Überschuldung liegen, die beeinflussbar sind. Und dazu gehören auf jeden Fall, nur soviel Geld ausgeben, wie monatlich reinfließt. Wenn ein Kredit aufgenommen werden muss, sollte dieser so abgeschlossen werden, dass auch im Falle einer Erkrankung oder Arbeitslosigkeit, die Raten beglichen werden können. Wenn jemand Probleme mit Geldausgeben hat, der sollte weitgehend auf Kreditkarten verzichten. Bar zahlen heißt hier die Devise. Das Führen eines Haushaltsbuches, ist im Falle einer Überschuldung sinnvoll.
Mit einer Restkreditversicherung die Schuldenfalle umgehen
Bei Abschluss eines Kreditvertrages, kann man sich gegen Arbeitslosigkeit und Arbeitsunfähigkeit mit einer Kreditversicherung insoweit absichern, dass kein finanzielles Aus erfolgt. Diese greift auch im Todesfall. Mit ihr kann sich gegen eine Privatinsolvenz versichert werden. Erfahrungen haben gezeigt, dass gerade zur Abdeckung bestehender Kredite, eine Restkreditversicherung klar im Vorteil ist gegenüber einer Risikolebensversicherung.
Wissenswertes dazu, finden Sie im Internet auf den entsprechenden Seiten.