Die Wirtschaftskrise und ihre Nachfolgen zeichnen ein düsteres Bild über die Sicherheit unserer staatlichen Pensionen. Deshalb raten nicht nur Experten zu einer privaten Pensionsvorsorge, die entsprechend sicher und ertragreich sein soll. Überlegungen zum Ausstieg aus einer bereits bestehenden Maßnahme und Investition in eine andere müssen sehr genau überlegt sein.
Sicherheit der Anlage und höchstmöglicher Ertrag sind wichtige Eckpunkte
Je früher und überlegter Sie Ihre private Altersvorsorge regeln, desto besser erhalten Sie einen gewissen Lebensstandard für Ihren Ruhestand. Dabei ist es wichtig darauf zu achten, dass Ihre Veranlagung Ihr Kapital erhöht und dabei sicher ist. Gerade in Zeiten von Wirtschaftskrisen und unruhigen Börsenkursen ist auch die eine oder andere Bank von Zahlungsproblemen betroffen und dann sollen nicht Sie mit Ihrem Erspartem draufzahlen. Sollte sich heraus stellen, dass nach Abschluss Ihrer Veranlagung mit einer anderen Anlage eine höhere Rendite zu erzielen wäre, sollten Sie sich genau erkundigen und sich mit einem professionellen unabhängigen Vermögensberater zusammen tun, um die nächsten Schritte zu überlegen.
Der Ertrag sollte in normalem Maß zur Veranlagungsdauer stehen
Wenn Sie klassisch in eine Lebensversicherung oder in einen Fonds investiert haben, haben Sie sich vielleicht für eine verhältnismäßig zu lange Laufzeit entschieden. Bereits bei Abschluss des Versicherungsvertrages oder des Fonds sollten Sie deshalb auf eine schriftliche Kündigungsklausel im Vertrag achten. Sie können zwar die Anlage trotzdem verkaufen, man erhält in diesem Fall aber nur einen Prozentsatz der investierten Einlage und der angenommenen Rendite, was meist nur einen Bruchteil des tatsächlichen Gewinnes über die gesamte Veranlagungsdauer entspricht.
Das Festgeld ist immer eine sichere Anlage
Ein Verkauf der Altersvorsorge darf nicht voreilig geschehen
Auch wenn es derzeit auf den Finanzmärkten nicht gerade rosig aussieht, so ist auf alle Fälle zu erwarten, dass sich gerade die Aktien und Fondseinlagen wieder erholen werden. Wenn Sie Ihre Altersvorsorge verkaufen wollen, so erkundigen Sie sich sehr gut über die Finanzkraft der neuen geplanten Investition und eventuelle Sicherheiten; gerade die staatliche Einlagensicherheit bietet hier gewissen Schutz. Da ein Bankbetreuer vermutlich dazu neigt, am ehesten die Produkte seines Institutes zu verkaufen, sollten Sie unbedingt eine unabhängige Stelle kontaktieren um entsprechende Informationen, Risiken und Sicherheiten Ihrer neuen geplanten Veranlagung einzuholen. Nachdem aber auch die bloßen Zahlen durchaus aussagekräftig sein können, sollten Sie die zu erwartende Rendite der neuen Investition ausrechnen und diese mit der bestehenden vergleichen. Auch so erhalten Sie einen Eindruck, ob sich der Aufwand lohnt, Ihre bestehende Altersvorsorge zu verkaufen und neu zu investieren.